Philosophie
Zukunft wird nicht einfach erwartet.
Sie wird gestaltet.
Philosophie
Creating Beauty · Creating Future
Creating Beauty · Creating Future entfaltet eine Philosophie des Lebens und Gestaltens, die den Menschen in seinen schöpferischen Möglichkeiten und in seiner Verbundenheit mit dem Leben betrachtet. In ihrem Zentrum stehen drei Kräfte, die mich seit früher Zeit bewegen: Freiheit, Schönheit und Liebe.
Sie waren für mich nie nur große Begriffe oder abstrakte Ideale, sondern Fragen an das Leben: Was bedeutet es, frei zu sein? Was macht ein Leben schön? Was verbindet uns mit anderen Menschen, mit der Natur und mit dem Leben selbst? Und wie können wir diese Qualitäten nicht nur suchen und erkennen, sondern selbst leben und in die Welt bringen?
Von One Love zu Creating Beauty · Creating Future
Eine wichtige Quelle auf diesem Weg wurde One Love. Inspiriert durch Reggae und Bob Marleys Lied „One Love“ begann ich mich intensiver mit der Frage zu beschäftigen, was dieser Gedanke über Musik und kulturellen Kontext hinaus bedeuten könnte – als Haltung zum Leben und als Erfahrung einer Verbundenheit, die über das Persönliche hinausreicht.
Diese Frage führte mich mehrmals nach Jamaika und auf eine lange geistige Reise durch Kulturen und Gedankenwelten verschiedener Länder und Zeiten. Ich beschäftigte mich mit Literatur und Poesie, philosophischen und religiösen Traditionen und mit Bewegungen für Freiheit und gesellschaftlichen Wandel – und schließlich immer tiefer mit der Frage nach dem Menschen selbst.
Aus dieser langjährigen Suche entwickelte sich mein eigenes Verständnis von One Love. Verbunden mit meinen Erfahrungen und Erkenntnissen zu Freiheit, Schönheit und Liebe entstand daraus Creating Beauty · Creating Future: eine Philosophie über die schöpferischen Möglichkeiten des Menschen und unsere Fähigkeit, Zukunft mitzugestalten.


Beim eigenen Selbst beginnen
Wer Freiheit, Liebe, Schönheit und Verbundenheit in die Welt bringen möchte, ist zunächst eingeladen, sich selbst kennenzulernen: die eigenen Schätze und Potenziale ebenso wie Herausforderungen, Widersprüche und offene Fragen.
Das Studium des menschlichen Selbst wurde deshalb zu einem wesentlichen Teil meines Weges. Mich interessiert die Beziehung zwischen unserer inneren Welt und dem Leben, das uns umgibt – unserem Körper, anderen Menschen und Gemeinschaften, Gesellschaft und Kultur, Natur und Erde.
Denn Innen und Außen wirken aufeinander. Die Art, wie wir uns selbst begegnen, prägt auch unsere Begegnung mit anderen und mit der Welt. Je bewusster wir unsere inneren Kräfte kennenlernen, desto klarer können wir erkennen, was uns wichtig ist und was wir ins Leben bringen möchten.
Dabei gehören Studieren, Erleben und Anwenden für mich zusammen. Erkenntnis will nicht nur gedacht, sondern erfahren und gelebt werden. Auch Qigong und Tai Chi sind Teil dieses Weges: Über Körper, Atem, Bewegung und Wahrnehmung eröffnen sie einen weiteren Zugang zu sich selbst und zum Leben.
Empowerment – aus eigener Kraft wirksam werden
Aus dieser Beschäftigung mit dem menschlichen Selbst gewann Empowerment für mich zunehmend an Bedeutung: Stärkung und Ermächtigung im Sinne von mehr Autonomie, Selbstwirksamkeit und eigener Handlungskraft.
Empowerment bedeutet für mich, aus dem eigenen Selbst heraus klarer, bewusster und kraftvoller zu werden. Dazu gehören Verstehen und Reflexion ebenso wie ein wachsendes Bewusstsein für die eigenen Möglichkeiten, Werte und Entscheidungen.
Aus dieser inneren Stärkung entstehen Wahl- und Handlungsmöglichkeiten. Und die Kraft, die wir in uns entwickeln, kann über uns selbst hinaus wirksam werden: in unseren Beziehungen, unserer Arbeit und unseren Projekten, in Gemeinschaften und Gesellschaft. Aus persönlicher Entwicklung kann Gestaltungskraft entstehen.
Diese Überzeugung wurde zu einer wesentlichen Grundlage meiner Arbeit und findet ihren Ausdruck auch im Namen meines Unternehmens Higher Levels – Empowerment for People & Projects.


Schönheit als schöpferische Kraft
Schönheit ist für mich weit mehr als Ästhetik oder äußere Form. Sie ist eine Qualität des Lebens. Wir finden sie in der Natur, in Musik und Poesie, in Bewegung und Stille, in Gedanken und Ideen, in menschlichen Begegnungen, liebevollen Handlungen und mutigen Entscheidungen.
Schönheit ist nicht nur etwas, das wir vorfinden oder bewundern können. Wir können ihre tiefe Kraft kennenlernen.
Und wir können Schönheit erschaffen.
In der Art, wie wir miteinander sprechen und leben. In Beziehungen und Begegnungen, in Räumen und Projekten, in unserem Verhältnis zur Natur und in der Weise, wie wir Herausforderungen begegnen.
Was wir in uns erkennen, entwickeln und stärken, kann Ausdruck in der Welt finden: Aus Wahrnehmung kann eine Entscheidung werden, aus einer Entscheidung eine Handlung, aus einer Idee ein Projekt, aus einer Begegnung etwas Neues.
Creating Beauty · Creating Future.
Von Creating Beauty führt ein unmittelbarer Weg zu Creating Future.
Denn Zukunft ist nicht nur etwas, das auf uns zukommt. Wir gestalten sie mit – durch unsere Wahrnehmung und unsere Entscheidungen, durch das, was wir fördern und stärken, durch unsere Beziehungen, Ideen und Projekte.
Creating Beauty · Creating Future führt damit einen langen Gedankenweg weiter: von Freiheit, Schönheit und Liebe über One Love und die Erforschung des Selbst zu Empowerment und schöpferischem Handeln.
Es ist eine Bewegung vom Inneren ins Äußere: sich selbst tiefer kennenlernen, die eigenen Kräfte entwickeln und bewusster wählen und handeln – für das eigene Leben und über das eigene Selbst hinaus.
Die ursprüngliche Frage nach Verbundenheit bleibt darin lebendig und öffnet sich zu einer weiteren:
Was wollen wir aus dieser Verbundenheit heraus erschaffen?
Zukunft entsteht aus vielen Kräften. Doch auch in uns selbst liegt die Möglichkeit, ihr bewusst zu begegnen und sie mitzugestalten:
In der Fähigkeit, wahrzunehmen
In der Klarheit, zu erkennen.
In der Freiheit, neu zu denken und zu wählen.
Im Mut, zu handeln und etwas zu verändern.
In der Liebe zum Leben.
Und in der schöpferischen Möglichkeit, Schönheit in die Welt zu bringen.

Schönheit und Liebe sind Soul Sisters.
Regina Körten Knott